



Freitag, 10. Oktober 1997; Sehr reichliches Frühstück, diesmal mit zwei Schweinskoteletten, Rösti à l' americane und Spiegeleiern sunny side up - das alles am frühen Morgen.Zeitig Abfahrt zum Monument Valley, nahe der Staatsgrenze zu Utah. Besichtigung in einem klapprigen, offenen 4x4 Ford, den wir anheuern. Clyde, unser Chauffeur, ein sehr freundlicher Indianer, führt uns durch die so eindrucksvolle, bekannte Marlboro-Landschaft. Wir sehen die berühmten roten Felsklötze und -Säulen in immer wechselndem Licht. Diese natürlichen Steinskulpturen verändern ihr Aeusseres je nach Blickpunkt und regen die Fantasie an (der Stiefel von John Wayne z.B.).
Am Rand dieser fast kahlen Landschaft stehen immer wieder Hogans, die runden, kleinen mit Erde bedeckten, traditionellen Häuschen der einheimischen Indianer.
Der Weg führt schliesslich zuerst zurück nach Kayenta und von dort weiter nach Page am Lake Powell mit seiner kühnen Brücke über die Schlucht und der grossen Staumauer.
In Richtung Nordwest fahren wir nach Utah und durch den Red Canyon, wo prachtvolle, rote Felsen in der Sonne leuchten und mit dem tiefblauen Himmel kontrastieren.
Gegen Abend erreichen wir unser Tagesziel, den Bryce Canyon, wiederum eine völlig andere Felslandschaft. Unzählige Felstürme, aussehend wie blossgelegte Zähne und angeordnet wie in einem riesigen Amphitheater, ergeben einen faszinierenden Ausblick. In der Abendsonne leuchtet die ganze Schlucht in einer wunderschönen Rötung - ein weiterer Höhepunkt unserer Rundfahrt.
Auch dieser ereignisreiche Tag wird mit einem wunderbaren Nachtessen im Hotel-Restaurant abgerundet.

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