Samstag, 10. Oktober 2009

San Francisco - Big Sur - Morro Bay




Sonntag, 19. Oktober 1997; Den Weg zur Stadt hinaus finden wir problemlos. Wir verlassen San Francisco auf der Route No.1 und peilen vorerst Monterey an. Leider ist es stark bewölkt. Wir besuchen die hiesige Fisherman's Wharf. Viel Volk spaziert den Läden, Verkaufsständen und Restaurants entlang: es ist Sonntag.
Ein Bier auf der Terrasse und dann mit dem Auto weiter über den bestbekannten 17 Mile Drive, eine prachtvolle, kurven- und villenreiche Strasse, direkt der Küste entlang. Auf einer vorgelagerten Felseninsel halten sich hunderte der berühmten, kalifornischen Seelöwen auf. Auch im Wasser bis nahe zum Ufer sind sie zu sehen. Ihr Bellen nimmt man meilenweise wahr, ihren Geruch ebenfalls.
Die Küste ist zudem bewohnt von zahlreichen Wasservögeln, u.a. einer Pelikan-Art, die kleiner ist als die afrikanischen und mit dunklen Federn durchsetzt. Kleine, bräunliche Felltierchen mit buschigen Schwänzen, am ehesten mit Eichhörnchen zu vergleichen, tummeln sich inmitten der Menschen zwischen den Steinbrocken in Ufernähe. Erst später erfahren wir, dass sie "Erdhörnchen" heissen.
Weiter gehts es der Küste entlang (Big Sur) nach Süden mit immer neuen, prachtvollen Ausblicken. Letztlich erreichen wir das Etappenziel Morro Bay mit dem aus dem Meer ragenden, eigenartigen Felsklotz. Es ist dunkel. Das Hotel The Inn finden wir erst nach intensivem Nachfragen. Die Zimmer sind nicht im USA-Einheitslook sondern etwas kleiner und mit herrlichem Kitsch angefüllt.
Im Hotel-Restaurant wird uns ein Top-Nachtessen serviert. Es war einmal mehr ein toller Reisetag.

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