



Sonntag, 12. Oktober 1997; Wir haben ein spätes Frühstück wieder einmal in einer Selbstbedienungs-Bude eingenommen. Dann wird Las Vegas zu Fuss besucht. Wir sehen uns die berühmten Forum Shops beim Hotel Ceasars Palace an, eine ausgedehnte, sehr schön angelegte Ladenstrasse mit zum Teil mehrstöckigen Gebäuden und ungezählten, äusserst gepflegten Ladengeschäften und zahlreichen Restaurants. Diese gigantische Anlage mit Strassenkreuzungen, Springbrunnen und computergesteuerten Theaterdarstellungen ist vollständig überdacht: eine Stadt indoor. Ein blauer Kunsthimmel mit aufgemalten, weissen Wölkchen liegt über der ganzen Anlage und eine automatisierte Beleuchtung simuliert die Sonnenbestrahlung genau nach Tagesablauf.Anschliessend nehmen wir einen Drink im Harley-Davidson Café, einem zweigeschossigen Restaurant, in welchem verschiedenste Modelle von Harley Motorrädern am Förderband aufgehängt pausenlos durchs Lokal zirkulieren.
Am Abend nehmen wir unser unsagbar grosses Hotel MGM Grand etwas unter die Lupe. Im ebenerdigen Spielsalon mit tausenden von Spielautomaten und Dutzenden von Tischen könnte der Marktplatz von Basel spielend untergebracht werden.
Nach dem Abendessen im Hotel Flamingo wird Las Vegas by Night fotografiert. Das Lichterspiel ist überwältigend. Typisch Las Vegas ist die allabendlich in einem künstlich angelegten See vor dem Hotel Treasure Island stattfindende Schlacht zwischen zei Seeräuber-Fregatten in Original-Grösse.

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