


Samstag, 11. Oktober 1997; Am Morgen heisst es früh aus den Federn, denn Sunrise ist um 7.32 Uhr. Der grossartige Bryce Canyon erwartet uns noch einmal. Aber es schneit ! Man sieht absolut nichts von der Landschaft. Dafür ist alles weiss und gefroren; schliesslich befinden wir uns auf einer Höhe von über 2'500 m über Meer.Dafür gibt es ein gemütliches Frühstück und nachher fahren wir wieder zurück durch den Red Canyon, der bereits wieder voll im Sonnenlicht steht.
Es geht nun Richtung Westen zum Zion National Park. Leider regnet es hier. Wir durchfahren die schönen Täler mit viel Bäumen und Wasserläufen und sehen auch hier wieder eigenartige Felsgebilde. Die Strasse führt uns an den bekannten, versteinerten Sanddünen vorbei. Dieses Felsmassiv ist aus Abbildungen bestens bekannt.
Auf einen ausgedehnten Aufenthalt verzichten wir (wetterbedingt), überqueren die Grenze nach Nevada und erreichen schliesslich Las Vegas. Es ist relativ kühl und windig, aber die Sonne scheint wieder. Wir rollen an den zahlreichen, zum Teil gigantischen Hotels vorbei. Bei Tag sieht Las Vegas ziemlich gewöhnlich aus.
Im grössten Hotel der Welt, dem MGM Grand, mit 5005 Zimmern checken wir ein. Dank Super-Organisation klappt alles reibungslos. An Stelle der zwei bestellten Doppelzimmer dürfen wir eine Mega-Suite beziehen mit riesigem Living-Room, Bar und zwei separaten Schlafzimmern je mit luxuriösem Baderaum.
Am Abend Spaziergang über den lichterüberfluteten Las Vegas Boulevard mit seinem verwirrenden Spiel von Millionen von bunten Glühbirnen und riesigen Neonleuchten. Das Leben pulsiert. Die zahllosen Spielsalons sind gut besetzt. Das Geschäft läuft.
Wir essen im chinesischen Restaurant des Hotels Flamingo und besuchen um 23.00 Uhr die vielgerühmte Show von Siegfried und Roy im Hotel Mirage: ein Super-Spektakel, u.a. mit den bestbekannten weissen Tigern.
Ein aussergewöhnlicher, langer Tag geht zu Ende.

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